Resultate mit Tag(s) “Anthroposophie” aus Bijan Kafi

Soziale Arbeit im anthroposophischen Kontext

Second Goetheanum, seat of the Anthroposophica...

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Vom 25. bis 27. November 2011 werde ich am "Forum in Preparation of a Global Social Lab" am Goetheanum in Dornach, Schweiz teilnehmen. Das Kolloquium bring rund 35 Fachkräfte aus der sozialen und entwicklungsorientierten Arbeit weltweit zusammen. Alle verbindet der anthroposophisch motivierte Arbeitskontext.

Weltweit leisten wie in anderen Arbeitszusammenhängen wie zum Beispiel der biodynamischen Landwirtschaft anthroposophisch motivierte Initiativen Beträchtliches. Innerhalb der zivilgesellschaftlich orientierten, nicht-profit-bezogenen Initiativen nehmen sie einen kleinen aber ausgesprochen produktiven und unter Klienten wie Partnern hoch geschätzten Raum ein.

Das Kolloquium dient dem fachlichen Austausch und der Vorbereitung einer größeren Folgeveranstaltung - eines "Global Social Lab" - voraussichtlich 2012/2013. Vor allem steht die Frage, was anthroposophische Sozialarbeit motiviert und auszeichnet im Mittelpunkt. Darüber hinaus sollen Probleme der praktischen Umsetzung, Finanzierung, Planung und Zusammenarbeit diskutiert werden.

Ich werde am 26. und 27. November jeweils zwei Arbeitssitzungen zur Frage der Zukunft für die anthroposophische Sozialarbeit moderieren. Nähere Informationen zum Kolloquium finden sich auf der Website, ein Eintritt in die Diskussion zum Thema ist im dazugehörigen Forum zu finden.

Tags Anthroposophie, Entwicklungszusammenarbeit, Goetheanum, Sozialarbeit


Zivilgesellschaft: ein Erfolgsrezept?

150 Jahre Rudolf Steiner 2001

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In einem Beitrag für die anthroposophischen Kulturzeitschrift "Die Drei" habe ich mich im vergangenen April genauer mit dem Thema moderner Zivilgesellschaft befasst. 

Rudolf Steiner gilt zum einen als Begründer der anthroposophischen Bewegung und Forschung, doch auch als Initiator der Idee der "Dreigliederung des sozialen Organismus". Die Dreigliederung ergänzt das bekannte gesellschaftswissenschaftliche Konzept der Trilektik um einen organischen, individualistisch orientierten Ansatz, der vor allem auf die Freiheits- und Dialogfähigkeiten des Einzelnen statt sozialplanerischer Instrumentarien baut. Das Konzept stellt der ständig drohenden Polarisierung starker Kräfte aus Gesellschaft, Wirtschaft und Rechtssphäre im Staat einen Ansatz einer Konfliktregelung durch "Multi-Stakeholder-Dialoge" gegenüber. Im Rahmen gleichberechtigter Diskurse streben alle Betroffenen einer Maßnahme eine Einigung in wesentlich mehr und wesentlich umfassenderen Bereichen an, als dies heute allgemein üblich ist.

Tags Anthroposophie, Rudolf Steiner, Soziale Dreigliederung


 

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